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Wahl des Helfervereins
Zur letzten Ausbildung am 30.01.2010 wurde am Vormittag der Helferverein neu gewählt. Das Amt des 1. Vorsitzenden, das bisher Herr Dr. Botz erfolgreich führte, wurde durch eine einstimmige Wahl an den Bürgermeister der Stadt Rudolstadt, Herrn Jörg Reichl, übergeben. Zweiter Vorsitzender ist Peter Lutz, Schatzmeister: Daniel Höhn und Schriftführer: Jens Dathe. Kassenprüfer wurden Ina Lehmann und Rainer Brockelt. In den nächsten 3 Jahren gilt es vorallem, die Möglichkeiten der technischen Hilfe durch das THW zu erweitern und die Jugendgruppe bei den Kindern und Jugendlichen der Region weiter zu etablieren.
31.01.2010
 
Guten Rutsch!
Allen Besuchern unserer Homepage wünschen wir einen guten Start ins Jahr 2010!
30.12.2009
 
Das Jahr geht zu Ende...
Das Jahr 2009 neigt sich langsam dem Ende zu. Auch unser Orsverband bereitet sich langsam auf die besinnliche Zeit vor. Am kommenden Wochenende findet unsere Jahresabschluss Veranstaltung statt.
02.12.2009
 
OTZ Artikel vom Dienstag, 27.10.2009
Künftig drei Rudolstädter mehr bei THW-Einsätzen.

Das Löschen einer Brandpuppe, Teamarbeit sowie der richtige Umgang mit Hilfsmitteln wurden beim Technischen Hilfswerk (THW) in Rudolstadt geprüft. Parallel dazu fand eine Feldkochausbildung statt. Bei der Grundausbildungsprüfung waren von elf THW-Ortsverbänden acht anwesend, mit der Kochausbildung beteiligten sich insgesamt über 100 Menschen an diesem Tag.

Claudia Gemeinert, für Öffentlichkeitsarbeit zuständig, erklärte, "Zusammenarbeiten und dabei auch improvisieren können gehört zu dieser Prüfung. Das Anheben von Lasten müssen die Teilnehmer hier gemeinsam organisieren. Dazu haben sie nur wenige Hilfsmittel zur Verfügung." Die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung ist Voraussetzung für die Teilnahme an THW-Einsätzen. "Prüfungspunkte werden bereits abgezogen, wenn Handschuhe vergessen werden, wenn die Jacke nicht geschlossen ist oder es niemandem auffällt, dass kein Feuerlöscher da ist", beschrieb Gemeinert einige Regeln. Prüfungen seien nicht zu schwer, aber es sei durchaus möglich durchzufallen. Aus Rudolstadt haben die drei Teilnehmer Hendrik Stamm, Christian Dette und David Grass Feria bestanden. Die anderen Prüflinge kamen aus Apolda, Eisenach, Erfurt, Heiligenstadt, Nordhausen, Sondershausen und Suhl.Ebenso wie bei anderen ehrenamtlichen Einrichtungen fehle auch hier der Nachwuchs. Vor allem würde man sich über mehr Frauen freuen, so Gemeinert. Auch in den Jugendgruppen seien gern neue Leute gesehen.
27.10.2009
 
Zeitungsartikel in der OTZ "Großalarm im Kinderdorf"
Großalarm im Kinderdorf

Johanniter, Technisches Hilfswerk und Feuerwehr proben in Dittrichshütte den Ernstfall
Von Roberto Burian Dittrichshütte. "Zwei Tote und 35 Verletzte" - damit sehen sich zirka 230 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW) aus den Ortsverbänden Rudolstadt-Saalfeld, Sonneberg und Erfurt sowie Mitarbeiter von Sanitäts- und Betreuungsdiensten aus den Kreisverbänden Saalfeld-Rudolstadt/Süd-West-Thüringen, Altenburger Land/Gera und Magdeburg am Samstagvormittag, in der Kinder- und Jugenderholung in Dittrichshütte konfrontiert.

Um 9.30 Uhr wird Großalarm für Rettungs- und Hilfskräfte in der Einrichtung ausgelöst. In einer Katastrophenschutzübung stellen sich die Einsatzkräfte dem Szenario: einer Explosion, welche ein Gebäude erschüttert, in dem viele Kinder und Jugendliche einquartiert sind. Unter den Trümmern werden viele Verletzte vermutet, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Nachdem Kameraden der Feuerwehr eine Lageerkundung vorgenommen haben, überprüfen Einsatzkräfte des THW die Statik des Gebäudes. Nach der Freigabe des Einsatzortes werden die verletzten Personen mit technischer Hilfe durch das THW in Zusammenarbeit mit den Sanitätskräften der Johanniter-Unfall-Hilfe aus dem Gebäude gerettet. Im Anschluss schafft das THW einen Zugang zur Raumzelle im Nebengebäude. Auch hier werden die betroffenen Personen gerettet und medizinisch versorgt. Plötzlich erhält der Einsatzleiter die Information: "Achtung, Einsturzgefahr der Decke im Erdgeschoss! , und alle Einsatzkräfte müssen sofort das Gebäude verlassen. Nach dem Abstützen der Decke durch das THW und der Herstellung der Arbeitssicherheit holen Kameraden der Bergrettung Schönbrunn eine verletzte Person aus einem Schacht. Mit Hilfe einer Leiter verschaffen sie sich im Anschluss mit einem Notarzt über eine Leiter Zugang in die erste Etage des Gebäudes. Hier kommt jedoch jede Hilfe zu spät. Die Bergung der tödlich Verunglückten erfolgt mit Hilfe eines Seiles durch ein Fenster über das Dach.

Jetzt ist die Zeit für den Einsatz der Hundestaffel aus dem Landkreis Hildburghausen gekommen, die beide Gebäude durchsuchen. Nachdem die Vierbeiner ihren Hundeführern keine vermissten Personen mehr anzeigen, ist die vierstündige Katastrophenschutzübung beendet.

"Beim Übungsablauf haben wir ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und fachlichem Können gesehen , zieht der Beauftragte für den Bevölkerungsschutz des Landesverbandes Sachsen-Anhalt/Thüringen der Johanniter-Unfallhilfe, Olaf Kreutzmann, eine positive Bilanz. Ähnlich äußert sich Barbara Mai, Kreisvorstand der Johanniter in Saalfeld-Rudolstadt und Südwestthüringen. "Es ist wichtig, dass man den Ernstfall gemeinsam mit anderen Verbänden und Organisationen probt, denn auch das persönliche Kennenlernen spielt in einer Ausnahmesituation eine entscheidende Rolle , ist sie überzeugt.

Die Übung hatte viele Facetten und war für Aktive wie Zuschauer gleichermaßen spannend. Ob spektakuläre Höhenrettung oder riskanter Einsatz im Gebäude - an diesem Tag war alles nur gespielt. Solche Übungen sind jedoch für das sichere Handeln der Akteure im Ernstfall unerlässlich und gleichzeitig für Zuschauer kurzweilig und lehrreich.
28.09.2009
 

 

 

 
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